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03.12.2019

Schillerstraße: Radfahrer kommen aus beiden Richtungen

Fußgänger schlendern in ihrer Mittagspause in Richtung Fußgängerzone, Busfahrer mehrerer Linien sammeln ihre Fahrgäste ein, Autos aus Norderstraße, Bergedorfer Straße und Schillerstraße begegnen sich und zwischendrin sind Radfahrer unterwegs: Am Geesthachter Schillerplatz kreuzen sich die Wege vieler Verkehrsteilnehmer. Während sich die meisten Autofahrer inzwischen an die geänderte Vorfahrtsregelung an der Kreuzung Bergedorfer Straße/Schillerstraße gewöhnt haben – auf der gesamten Kreuzung gilt seit 2014 rechts vor links – irritieren manch einen noch die Fahrwege der Radfahrer. Denn diese können trotz Einbahnstraßenregelung die Schillerstraße zwischen Schillerplatz und Mühlenstraße in beide Richtungen befahren. „Die Einbahnstraße ist in diesem Bereich für Radfahrer geöffnet“, erklärt Bernd Reddig vom Fachdienst öffentliche Sicherheit die Verkehrsregelung, die durch entsprechende Beschilderung an der Schillerstraße verdeutlicht wird. Direkt unter dem blau-weißen Einbahnstraßenschild wurde ein kleineres weißes Schild angebracht, das ein schwarzes Fahrrad und einen Doppelpfeil für beide Fahrtrichtungen zeigt. „Der Autofahrer ist in diesem Bereich also wieder stärker gefordert. Er muss aus Richtung Norderstraße kommend Radfahrer, die aus Richtung Mühlenstraße aus der Schillerstraße fahren, auf dem Zettel haben. Der Radfahrer hätte, weil rechts vor links gilt, dann Vorfahrt“, sagt Bernd Reddig.

Für Radfahrer gilt in dem Einbahnstraßenbereich der Schillerstraße: Wer aus Richtung Mühlenstraße fährt, nutzt den Fahrradschutzstreifen, der seit Frühjahr dieses Jahres auf der Straßenoberfläche durch eine gestrichelte weiße Linie und ein Fahrradpiktogramm gekennzeichnet ist. In der Gegenrichtung – also von NKD zur Mühlenstraße fahrend – nutzt der Radfahrer nicht den Fahrradschutzstreifen, sondern wie an anderen Straßen auch die rechte Seite der Fahrbahn. Reddig: „Auch für Radfahrer gilt das Rechtsfahrgebot.“

Im Stadtgebiet sind in den vergangenen beiden Jahren an mehreren Straßen neue Fahrradschutzstreifen eingerichtet worden – mangels Platz allerdings nur auf einer Fahrbahnseite. Grundsätzlich, so Reddig, soll die Markierung Autofahrer dafür sensibilisieren, dass sie in den markierten Bereichen mit Radfahrern rechnen müssen. Autofahrer dürfen die gestrichelte Linie nicht überfahren, es sei denn, aufgrund von Gegenverkehr fehlt es an ausreichend Platz. 

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