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28.10.2019

Apfelbäume für den Wildbienenpfad

Drei an Wellen erinnernde Farbflächen - eine in himmelblau, eine in grün und eine in königsblau. So sieht Bürgermeister Olaf Schulzes Beitrag zum Geesthacht-Gemälde aus, das jetzt in Silke Tofeldes Büro hängt und dem Wildbienenpfad zwei neue Elemente bescheren wird. Denn die kleine Leinwand ist eine von insgesamt 100 Tafeln, die während der diesjährigen Schaufenster-Messe am Stand der Stadtverwaltung von Besuchern bemalt worden sind.

Die vielen Einzelkunstwerke, die alle etwas mit der Stadt Geesthacht zu tun haben sollten, wurden am letzten Messetag zu einem großen Kunstwerk in den Stadtfarben Blau, Grün, Weiß zusammengesetzt und dann versteigert. Den Zuschlag erhielt schließlich Ulrich Tofelde, der das einen Quadratmeter große Bild seiner Frau Silke für ihr Büro im Geesthachter Rathaus überließ. Geboten hatte er 333 Euro, die von der Stadtverwaltung wie angekündigt in Grün investiert werden. „Wir haben uns für zwei alte Apfelsorten entschieden. Wenn wir Glück haben, blühen sie etwas zeitversetzt“, informiert Ulrike Stüber vom Fachdienst Umwelt. Die Bäume, ein Purpurroter Cousinot und ein Seestermüher Zitronenapfel, werden den Wildbienenpfad nahe der Sitzterrassen am Hafen ergänzen.

Der Wildbienenpfad ist ein Projekt im Rahmen der Initiative „Geesthacht summt“, bei dessen Umsetzung der Fachdienst Umwelt durch den Geesthachter Naturschutzbundes (Nabu) beraten wurde. Mitglieder des Imkervereins Geesthacht und Umgebung beteiligen sich mit einem Bienenschaukasten, den sie auch betreuen. Spaziergänger können darin die Aktivitäten von Honigbienen über das ganze Jahr beobachten. Eröffnet wurde der Lehrpfad 2019 – was aber nicht heißt, dass seine Entwicklung bereits abgeschlossen ist. Denn präsentiert werden dort immer wieder neue Möglichkeiten, wie private Gartenbesitzer ihr Grün beispielsweise mit Trockenmauern, speziell bepflanzten Hochbeeten, Totholz oder Insektenburgen bienenfreundlich gestalten können.
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