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13.07.2018

Amtliche Bekanntmachung der Stadt Geesthacht 

über die öffentliche Auslegung des Bebauungsplan Nr. I/33 "Westhafen IV"

Der vom Ausschuss für Planung und Umwelt der Stadt Geesthacht in seiner Sitzung am 10. Juli 2018 gebilligte und zur Auslegung bestimmte Entwurf des Bebauungsplans Nr. l/33 „Westhafen lV“ der Stadt Geesthacht für das Gebiet südlich der Steinstraße, östlich der Hallenstraße und nördlich der Elbe und die dazugehörige Begründung liegen in der Zeit vom 

 

30. Juli 2018 bis 31. August 2018

 

beim Fachdienst Stadtplanung der Stadt Geesthacht, Markt 15, im 4. Stock Fachdienst Stadtplanung während der Öffnungszeiten des Rathauses öffentlich aus. Während der Auslegungsfrist können die Planunterlagen ergänzend auch im Internet unter https://www.geesthacht.de/aktuelles/öffentliche-Auslegungen und über den Digitalen Atlas Nord des Landes Schleswig-Holstein eingesehen werden.

Zu der Planung sind folgende umweltrelevanten Informationen verfügbar:

  • der Landschaftsplan der Stadt Geesthacht
  • der Flächennutzungsplan der Stadt Geesthacht
  • die Baumschutzsatzung der Stadt Geesthacht
  • Umweltbericht als Teil der Begründung
  • der Grünordnerische Fachbeitrag einschließlich Artenschutz
  • die Schalltechnische Untersuchung
  • zwei Orientierende Bodenuntersuchungen
  • Voruntersuchung zur Leistungsfähig der Anbindung
  • Vorplanung für die Regen- und Schmutzentwässerung
  • Stellungnahmen der betroffenen Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange

Hinsichtlich der Umweltbelange wurden im Hinblick auf die Wirkfaktoren einer Wohngebietsausweisung insbesondere die Auswirkung auf den Menschen, auf Tiere, auf Pflanzen, auf Boden und Wasser, auf Klima und Luft, auf Kultur- und Sachgüter und das Landschaftsbild geprüft:

Umweltbezogene Informationen zum Schutzgut Mensch

  • finden sich im Umweltbericht, in der Schalltechnischen Untersuchung, den zwei Orientierenden Bodenuntersuchungen, in der Stellungnahme des „LLUR – Technischer Umweltschutz“, in der Stellungnahme des „Landrat des Kreises Herzogtum Lauenburg“, in der Stellungnahme der „Landesplanungsbehörde“, in der Stellungnahme des „Wasserstraßen- und Schifffahrtamtes Lauenburg“, in der Stellungnahme der „Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH“ und in der Stellungnahme der „Industrie- und Handelskammer zu Lübeck“

Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu verkehrlichen Belangen, zu Lärmimmissionen und zu treffende Festsetzungen sowie zu Hochwasserschutz und die daraus resultierenden Festsetzungen.

Umweltbezogene Informationen zu den Schutzgütern Pflanzen und Tiere einschl. Biologischer Vielfalt

  • finden sich im Umweltbericht, im Grünordnerischen Fachbeitrag einschließlich Artenschutz, in der Stellungnahme des „LLUR – Untere Forstbehörde“, in der Stellungnahme des „Landrat des Kreises Herzogtum Lauenburg“, in der Stellungnahme des „Naturschutzbundes Geesthacht und in der Stellungnahme des „Wasserstraßen- und Schifffahrtamtes Lauenburg“.

Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu den Baum- und Gehölzbeständen, Ausweisung als öffentliche Grünfläche sowie zum Artenschutz.

Umweltbezogene Informationen zu den Schutzgütern Boden, Fläche und Wasser

  • finden sich im Umweltbericht, im Grünordnerischen Fachbeitrag, zwei Orientierende Bodenuntersuchungen, Vorplanung für die Regen- und Schmutzentwässerung, in der Stellungnahme des „Gewässerunterhaltungsverband Steinau/Büchen“, in der Stellungnahme des „Gewässerunterhaltungsverbands Linau“ und in der Stellungnahme des „Landrat des Kreises Herzogtum Lauenburg“

Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zum Naturraum des Plangebiets, zu Auswirkungen der Planung auf die Schutzgüter durch Versiegelung bzw. zum sparsamen Umgang mit Flächen, Überschwemmungsgefahr durch ein Flusshochwasser sowie den Oberflächenabfluss bzw. die Einleitung in Verbandsgewässer.

Umweltbezogene Informationen zu den Schutzgütern Klima und Luft

  • finden sich im Umweltbericht und im Grünordnerischen Fachbeitrag.

Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zum vorherrschenden Klima, zur Funktion des Gebietes und zur lufthygienischen Situation.

Umweltbezogene Informationen zum Schutzgut Kultur- und Sachgüter / sonstige Sachgüter

  • finden sich im Umweltbericht und in der Stellungnahme des „Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein“ und in der Stellungnahme des „Landesamtes für Denkmalpflege – Schleswig-Holstein“ sowie in der Stellungnahme des „Wasserstraßen- und Schifffahrtamtes Lauenburg“ und in der Stellungnahme des „Landrat des Kreises Herzogtum Lauenburg“

Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben, dass im Plangebiet selbst keine denkmalgeschützten Gebäude oder archäologische Bodenfunde vorhanden sind, aber das sich östlich des Plangebietes zwei denkmalgeschützte Gebäude befinden, die durch zu hohe Geschossigkeiten der Neubebauung nicht wesentlich beeinträchtigt werden dürfen.

Hinweise zum Umgang mit der Uferböschung, welche Bestandteil der Bundeswasserstraße Elbe ist.

Umweltbezogene Informationen zum Schutzgut Landschaftsbild

  • finden sich im Umweltbericht und im Grünordnerischen Fachbeitrag.

Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zum Umfang der Eingrünungsmaßnahmen zur landschaftlichen Einbindung der Gebäudekörper bzw. zur geplanten Bebauung sowie zur Notwendigkeit von Maßnahmen zur Vermeidung und Minimierung.

Informationen zum Zustand von Boden, Natur und Landschaft sowie zu den Belangen von Mensch und Kultur- und Sachgütern können zudem auch dem geltenden Landschaftsplan entnommen werden.

 

Während der Auslegungsfrist können alle an der Planung Interessierten die Planunterlagen einsehen und Stellungnahmenhierzuschriftlich oder während der Dienststunden zur Niederschrift vorbringen.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über die Aufstellung des Bebauungsplans unberücksichtigt bleiben, wenn die Stadt Geesthacht den Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans nicht von Bedeutung ist. Einwendungen, die im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht werden, aber hätten fristgerecht geltend gemacht werden können, machen einen Normenkontrollantrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) unzulässig.

 

Geesthacht, den 11.Juli 2018                                              

 

Stadt Geesthacht

 

Dr. Georg Miebach

Erster Stadtrat

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