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19.04.2018

»ZUKUNFT ZEIGEN« - Klima- und Umweltschutz in lauenburgischen Unternehmen

Ratzeburg, 16. April 2018. Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit entwickeln sich für Unternehmen zunehmend zu entscheidenden Wettbewerbs- und Erfolgsfaktoren. Laut einer Studie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel bewerten knapp 80 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in Schleswig-Holstein Energieeffizienz und Umweltschutz inzwischen als relevante Themen für ihr unternehmerisches Handeln. Betriebe profitieren davon in vielerlei Hinsicht, nicht zuletzt durch ein besseres Image.

Im Kreis Herzogtum Lauenburg gibt es bereits etliche Unternehmen, die sich Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben haben. Das ergab eine Befragung, die die Klimaschutzmanagerinnen gemeinsam mit der WFL durchgeführt haben. Mit 14 Unternehmen sprachen sie ausführlicher über die Gründe und den Nutzen ihrer unternehmerischen Initiative. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Als die Klimaschutzmanagerinnen der Stadt Geesthacht, des Amtes Büchen und des Amtes Hohe Elbgeest auf die WFL zukamen und das Projekt vorstellten, waren die Türen bereits offen. Die hohe Bedeutung des ressourcenschonenden Unternehmensmanagements ist auch dort bereits angekommen. Auf dem Weg zum papierlosen Büro hat die WFL bereits eigene kleine Schritte unternommen. „Gern möchten wir den Betrieben im Kreis aufzeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind. Ob ich nun ein großes Unternehmen führe oder einen kleinen 1 bis 2 „Mann/Frau“-Betrieb – Potential ist immer gegeben,“   ist sich Michaela Bierschwall, Projektleiterin der WFL, sicher. Dies wird besonders bei der Vorstellung der Broschüre „Zukunft zeigen“ deutlich. Auch die Verwaltungen der einzelnen Standorte unterstützen dieses Engagement. Geesthacht, Büchen, Dassendorf, Schwarzenbek und Lauenburg haben sich sofort als Unterstützer gefunden. Ebenso die Kreisverwaltung, bei der Landrat Dr. Mager sofort begeistert war und ebenfalls finanzielle Unterstützung zusagte.

„Zukunft zeigen“ – so lautet der Titel der Best Practice Broschüre und der Ausstellung, in der 14 Unternehmen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg stellvertretend für viele andere ihre zukunftsweisenden Projekte und ihr Engagement in diesem Bereich vorstellen.

In Schleswig-Holstein sind rund 99 Prozent der Unternehmen kleine und mittlere Betriebe (KMU) und rund 76 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Schleswig-Holstein arbeiten in KMU. Kleine und mittlere Unternehmen sichern damit zahlreiche Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfungsketten und tragen damit unternehmerische Verantwortung vor Ort und in der Region. Sie prägen darüber hinaus die lokale Gemeinschaft, unterstützen gemeinnützige Projekte und sind im Klimaschutz aktiv. „Der Klima- und Umweltschutz ist nicht nur gut für das Image des Betriebes nach Außen, es hilft auch Fachkräfte anzuwerben, denn die achten ebenfalls zunehmend darauf, dass das Unternehmen sich in dem Bereich engagiert“, so Hagemeier-Klose.

„Nach dem ersten Aufruf zur Beteiligung haben wir so viele tolle Projekte auf dem Tisch gehabt, so dass wir leider nicht alle berücksichtigen konnten. Das hätte den Umfang der Broschüre einfach gesprengt.“ Isis Haberer und Maria Hagemeier-Klose sind sehr glücklich über die zahlreichen Rückmeldungen, auch wenn nun nicht alle aufgezeigt werden können. „Wir wollten vor allem die umgesetzten Maßnahmen bei Unternehmen aus unserem Kreis vorstellen. Natürlich gibt es zahlreiche Unternehmen, die beratend tätig sind und gute umsetzbare Maßnahmen gemeinsam mit den Betrieben planen. Dies hätte dann aber einen Planungsratgeber ergeben und wir wollten gern nachahmbare Projekte aufzeigen“, erläutert Isis Haberer das Konzept.

Warum und wie profitieren Unternehmen von Klimaschutz und Nachhaltigkeit? Wie startet man mit Projekten im Energie- und Ressourcenschutz und wo gibt es Hilfestellungen und Fördermöglichkeiten? Wie lassen sich auch mit begrenzten Ressourcen Nachhaltigkeitsthemen in den Unternehmensalltag integrieren und welche Tipps und Lösungsansätze können andere Unternehmen dazu geben?

Diese Fragen möchten die Klimaschutzmanagerinnen Isis Haberer, Geesthacht, Dr. Maria Hagemeier-Klose, Büchen, und Kirstin Boltz, Schwarzenbek, mit den Gästen in einer Podiumsdiskussion erörtern. Eingeladen sind Vertreter von Unternehmen der Region, vom Gewerbeverein HIP-Kiel-Wellsee e.V., der IHK und Förderberatung WTSH. Im Anschluss gibt es die Gelegenheit zur Besichtigung der Ausstellung, zur Stärkung des leiblichen Wohls und zu anregendem Austausch im persönlichen Gespräch. „Wir stehen aber auch außerhalb dieser Veranstaltung den Unternehmen zur Verfügung. Wer eine erste kostenlose Beratung oder weitere Informationen benötigt, kann sich einfach an seinen zuständigen Klimaschutzmanager oder die Klimaschutzmanagerin wenden“, so Isis Haber.

"Zukunft zeigen" - Ihr gutes Beispiel im Klima- und Umweltschutz! am Freitag, 27. April, von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr im Geesthachter Innovations- und Technologiezentrum, Max-Planck-Str. 2, 21502 Geesthacht. Um Anmeldung wird gebeten unter 04541-86040 oder kontakt@wfl.de.

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