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05.05.2020

Rutschen ist wieder erlaubt: Stadt Geesthacht öffnet erste Spielplätze

Rutschen ist wieder erlaubt: Die Stadt Geesthacht hat am heutigen Dienstag (5. Mai) erste Spielplätze im Stadtgebiet wieder freigegeben. Genutzt werden dürfen sie allerdings täglich nur von 10 bis 18 Uhr und unter Einhaltung besonderer Verhaltensregeln. Die Areale waren nach Anordnung des Landes Schleswig-Holstein seit dem 17. März abgesperrt, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen.

Entfernt wurde das weiß-rote Absperrband seit Dienstagmorgen Schritt für Schritt auf 25 der insgesamt 32 städtischen Spielplätze. Für die frei gegebenen Spielplätze gelten folgende Auflagen, die die Einhaltung der vom Land und Robert-Koch-Institut empfohlenen Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen sollen:

Auf den Geesthachter Spielplätzen, deren Spielfläche 800 bis 1000 Quadratmeter umfassen, dürfen sich maximal acht Personen zeitgleich aufhalten. Der Großteil der städtischen Spielplätze fällt in diese Kategorie. Größere Anlagen – das „Piratennest“ am Strandweg, der „Steinzeit-Spielplatz“ an der Plaisirstraße, der Spielplatz am Feldherrenhügel, „Maulwurfshausen“ am Hachedepark, der „Wikinger-Spielplatz“ am Klaus-Groth-Weg, der Spielplatz am Teichberg sowie der am Hohenhorner Weg – sind für maximal zwölf Personen (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) freigegeben. „Diese Beschränkungen der Personenanzahl stellen sicher, dass für jedes Kind genügend Platz zum Spielen vorhanden ist – sowohl auf den Spielgeräten als auch auf den Grünflächen“, erklärt das Team der Geesthachter Stadtjugendpflege die unterschiedliche Handhabe.

Spielplätze, deren Spielfläche unter 800 Quadratmeter liegt, bleiben vorerst gesperrt. Weiterhin nicht fürs Spielen freigegeben sind daher der Wasserspielplatz Am Ried, die Spielplätze an der Hans-Meyer-Siedlung (Ost), an den Heideblöcken und an der Alfred-Nobel-Schule (Bahnstraße) sowie die Themenspielplätze „Spatzenhausen“ (Josef-von-Scheffel-Weg), „Wrack“ (Koopskamp) und „Ufo“ (Am Spakenberg).

Für die geöffneten Spielplätze gilt: Jedes Spielgerät darf zur gleichen Zeit nur von einem Kind benutzt werden. Das Spielen in Gruppen sollte vermieden werden. Für alle Personen gilt ein Abstandsgebot von 1,5 Metern – ausgenommen sind Erwachsene, die Kinder als Betreuungs- und Aufsichtsperson auf den Spielplatz begleiten, und Personen aus dem gleichen Haushalt. Kinder unter 12 Jahren dürfen den Spielplatz nicht ohne erwachsene Begleitperson betreten. Ansammlungen von Erwachsenen oder Jugendlichen sind untersagt. Zudem weist das Team der Stadtjugendpflege darauf hin, dass Warteschlangen vor den Spielplätzen vermieden und aufeinander Rücksicht genommen werden soll. Die Familien mögen darauf achten, dass andere auch spielen können, die vor dem Spielplatz warten.

Kranke Kinder und Erwachsene mögen die Spielplätze nicht betreten und Eltern sich merken, wann ihre Kinder auf welchem Spielplatz waren. „Wir freuen uns über die Öffnung und dass wir allen eine Freude machen können, die bisher enttäuscht vor geschlossenen Spielplätzen standen. Aber wir appellieren auch an die Verantwortung der Eltern, dass sich die Familien an die Vorgaben des RKI und aus den Allgemeinverfügungen halten“, sagt Pia Akkaya, Leiterin der Stadtjugendpflege. „Wir danken allen Kindern und Familien für ihre Geduld, wünschen ihnen noch viel Kraft für die Coronazeit.“

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