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30.04.2020

Zeichen der Verbundenheit: Geesthacht hisst Länderfahnen der Partnerstädte

Manch einer wird sich bereits gewundert haben: Vor dem Geesthachter Rathaus ist aufgeflaggt - als Zeichen der Solidarität. „Wir haben uns dazu entschieden, die Fahnen Frankreichs und Lettlands zu hissen. Damit möchten wir unsere Verbundenheit zu unseren Partnerstädten Plaisir und Kuldiga in diesen schwierigen Zeiten zeigen. Das Coronavirus macht nicht vor Ländergrenzen Halt, viele Menschen leiden aktuell unter den Folgen der Pandemie“, erklärt Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze. Die beiden übrigen der insgesamt vier Fahnenmasten wehen die Flaggen Europas und Geesthachts im Wind.

Die Verbundenheit mit den Partnerstädten möchte die Stadtverwaltung in den kommenden Tagen zudem in persönlichen Schreiben deutlich machen. Einen ersten Schriftwechsel mit Mut machenden Worten gab es bereits zwischen Geesthacht und Plaisir. Die Franzosen schrieben, dass sie in dieser sehr schwierigen Zeit viel Glück wünschen und alle auf sich aufpassen mögen.

Mit den Franzosen unterhält Geesthacht die längste der beiden bestehenden Städtepartnerschaften. Die Verbindung mit Plaisir besteht seit 1975, die mit Kuldiga seit 2003. Ziel der Partnerschaften ist es, eventuell bestehende Vorurteile abzubauen „und zu zeigen, dass wir uns trotz unserer unterschiedlichen Kulturen ähnlich sind“, erklärt Kamila Golisz von der Geesthachter Stadtverwaltung. Es gehe um Annäherung, das gegenseitige Verständnis, das Erleben verschiedener Seiten Europas – kennenlernen und voneinander lernen. „Uns ist es wichtig, dass die Partnerschaften weitergeführt werden und dass die jungen Leute zu Europäern aufwachsen“, appelliert Kamila Golisz, die im Geesthachter Rathaus die Besuche aus den Partnerstädten und in die Partnerstädte plant. Besonders wichtig ist ihr darum, dass möglichst einige Jugendliche bei den Austauschbesuchen dabei sind und diese so für die Städtepartnerschaften begeistert werden können. Wie Treffen in diesem Jahr angesichts der Corona-Pandemie möglich sind, ist noch nicht klar. Vorgesehen waren eigentlich Besuche im Sommer.

Wer mehr über die Städtepartnerschaften Geesthachts wissen oder sich engagieren möchte, kann unter staedtepartnerschaft@geesthacht.de Kontakt zu Kamila Golisz und dem Komitee für Internationale Begegnungen der Stadt aufnehmen. Vor allem Gastfamilien, die Vertreter der Partnerstädte während der Besuche aufnehmen, werden immer gesucht.

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