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25.03.2020

Kita-Beiträge: Eltern sollen wegen Coronavirus entlastet werden

Seit dem 15. März sind landesweit Kindergärten und Krippen geschlossen – auch in Geesthacht. Entlastung für die Familien kündigt jetzt die Landesregierung in Kiel an. Insgesamt 50 Millionen Euro will das Land Schleswig-Holstein den Kommunen erstatten, damit diese die Eltern für zwei Monate von der Beitragslast befreien können. Vorgesehen ist aktuell eine Erstattung im Kita- und Hortbereich. Noch hat das Land die Rahmenbedingungen für die Entlastung der Eltern aber nicht abschließend abgesteckt. „Wie und unter welchen Voraussetzungen die Kommunen die Gelder abrufen können, hat das Land bisher noch nicht festgelegt“, sagt Alexandra Groß, Leiterin des Fachdienstes Soziales im Geesthachter Rathaus.

Aktuell laufen zu diesen Fragen Abstimmungen zwischen dem Sozialministerium und dem Städteverband Schleswig-Holstein, um eine verbindliche, landeseinheitliche Vorgehensweise zu finden. „Diese wäre sehr wichtig, um den Eltern aber auch den Kommunen Sicherheit zu geben“, erklärt Christoph Wieck, der den Fachbereich Bildung und Soziales der Geesthachter Stadtverwaltung leitet. Er erwartet in der kommenden Woche weitergehende Entscheidungen auf Landesebene. Im Krisenstab des Geesthachter Rathauses, der täglich zusammenkommt, war die Erstattung der Elternbeiträge bereits mehrfach Thema. „Schon bevor die Landesregierung bekannt gegeben hat, dass es aus Kiel Geld für die Entlastung der Eltern geben wird, hat sich die Verwaltung auf Initiative des Bürgermeisters Gedanken gemacht, wie man den Eltern entgegenkommen kann“, berichtet Christoph Wieck. Zur Zeit wird im Rathaus geprüft, wie eine möglichst einfache Umsetzung einer Erstattung erfolgen könnte. In Geesthacht geht es pro Monat um Elternbeiträge von rund 250.000 Euro.

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