Hilfsnavigation
Rathaus
© Stephan Darm 
Quickmenu
Volltextsuche
Seiteninhalt

25.01.2020

Richtfest: BvS-Erweiterung in
Zeit- und Kostenplan

Der Rohbau steht: Etwa acht Monate nach Baubeginn wurde jetzt am Erweiterungsbau der Geesthachter Bertha-von-Suttner-Schule (BvS) Richtfest gefeiert – und das, so wie es Tradition ist, mit Reden, Richtkranz und Richtspruch.

Im Februar 2019 hatten die Vorbereitungen des Baufeldes inklusive der Fällung von Bäumen auf dem Gelände am Dösselbuschberg begonnen. Die Arbeiten am eigentlichen Erweiterungsbau starteten dann im Mai 2019. Inzwischen sind der Rohbau sowie die Außenwände am Bauteil 1, in dem die Verwaltung untergebracht werden soll, hergestellt. Aktuell laufen Dacharbeiten. „Für die Stadt Geesthacht ist das ein weiterer Schritt im Ausbau der Schullandschaft“, betonte Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze, der beim Richtfest die Eröffnungsrede hielt. Entstehen wird auf dem Gelände am Dösselbuschberg ein modernes Schulgebäude mit etwa 3000 Quadratmetern Grundfläche, das voraussichtlich im Sommer 2020 fertiggestellt sein wird - vorausgesetzt es kommt zu keinen Verzögerungen. Gründe hierfür könnten zum Beispiel Wetterverhältnisse oder Verzögerungen bei Ausschreibungen beziehungsweise im Bauablauf sein. „Wir sind im Zeitplan – und das gelingt nur, wenn alle Beteiligten Hand in Hand arbeiten. Meinen Dank dafür“, betonte Olaf Schulze mit Hinweis auf die gute Zusammenarbeit von ausführenden Firmen, Planern sowie Vertreterinnen und Vertretern von Schule, Politik und Verwaltung. „Hier entsteht etwas Großartiges“, sagte Olaf Schulze und hob Optik wie Funktionalität des Hauses hervor. Das Gebäude füge sich gut in den Hang ein. Die große Bibliothek, in der sich Gäste des Richtfestes, Redner und Handwerker versammelt hatten, würde zum Treffpunkt für Schülerinnen und Schüler werden.   

Die Rohbauarbeiten, die bisher den Löwenanteil der durchgeführten Arbeiten ausmachten, übernahm das Team von Nuro Bau.

Geplant wurde der Bau durch die ARGE Trapez Architektur, Heinze-Stockfisch-Grabis + Partner GmbH (TGA-Planer) sowie Schreyer Ingenieure. Dirk Landwehr, Inhaber und Geschäftsführung von Trapez Architektur, hob den Erweiterungsbau der BvS als „Wertschätzung für die neue Generation“ hervor. Silke Rohwer nahm als Vertreterin des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein am Richtfest teil. Sie lobte den „modernen und zukunftsweisenden Bau“, der Schülerinnen und Schülern auch wichtige Rückzugsplätze bieten werde.

Schulleiter Kai Nerger hob die gute Zusammenarbeit mit der Stadt als Schulträger und den arbeitenden Firmen hervor.

Dominik Callsen-Bracker und Volker Behm von der Firma Holzbau Pagels übernahmen den traditionsreichen Teil des Richtfestes. In ihrem Richtspruch erinnerten sie an die Arbeiten der Gewerke, dankten dem Bauherren und erhoben ihr Glas auf das Bauwerk. „Viele Stunden sind vergangenen, seit man das Werk hat angefangen. Wände stellen, Dachstuhl richten, all der Zunft gerechten Pflichten. Es floss der Schweiß bei Sonnenglut, gelobt sei Gott, es floss kein Blut.“ Am Ende zerbrachen sie das Schnapsglas, begleitet von weiteren Reimen. „Es ist so alter Brauch und Pflicht, dass dieses leere Glas nun bricht. Mögen alle diese Scherbensplitter das Bauwerk schützen vor Gewitter und vor allem Unheil noch, der Bauherr lebe Hoch – Hoch – Hoch!“

Als nächstes sollen das Hauptdach des Erweiterungsbaus geschlossen und alle Außenwände aus Holzrahmenbau angebracht werden. Die Fenster werden dann voraussichtlich Ende Januar geliefert und montiert.

Bis heute erfolgten 21 Ausschreibungen – alle europaweit. Weitere Ausschreibungen (Maler, Tischler, Innenausbau) sind in Vorbereitung.

Die geplanten Gesamtkosten für den Erweiterungsbau an der Schule betragen etwa 12 Millionen Euro. Bisher wird der vorgesehene Kostenrahmen eingehalten.

Die Baumaßnahme wird vom Land Schleswig-Holstein finanziell unterstützt. Eine Förderung in Höhe von 857.330 Euro ist reserviert.

Zum Seitenanfang (nach oben)