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19.12.2019

Offener Ganztag: Das ändert sich 2020 an den Grundschulen

Die Stadt Geesthacht baut ihre Grundschulbetreuung aus. In mehreren Sitzungen haben der Ausschuss für Bildung und Sport sowie die Ratsversammlung längere Betreuungszeiten und einen verbesserten Betreuungsschlüssel im offenen Ganztagsbereich beschlossen.

Zum Beginn des Schuljahres 2020/21 wird im Ganztagsbereich an allen vier Grundschulen der Elbestadt der Betreuungsschlüssel auf 1:20 festgelegt. Das heißt, eine Betreuungskraft kümmert sich um 20 Kinder. Ab dem Schuljahr 2021/22 wird der Schlüssel sukzessive weiter auf 1:15 gesenkt.  

Darüber hinaus hat die Stadtpolitik entschieden, dass ab dem Schuljahr 2020/21 für Grundschülerinnen und Grundschüler Betreuungsangebote im Zeitfenster von 6.30 bis 18 Uhr angeboten werden. Bisher variierten die Betreuungszeiten an den unterschiedlichen Grundschulen. Zum Teil wurden Angebote von 7.30 Uhr bis 17 Uhr gemacht, andere Schülerinnen und Schüler konnten nur von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr beziehungsweise bis 14.30 Uhr Betreuungsangebote nutzen.

Zudem bietet die Stadt Geesthacht für Schülerinnen und Schüler der Waldschule, der Buntenskampschule, der Grundschule in der Oberstadt sowie der Grundschule am Silberberg ab 2020 pro Kalenderjahr neun Wochen Ferienbetreuung an. Vor der Änderung konnten Familien nur auf sechs Wochen Ferienbetreuung zurückgreifen.

Für Eltern bedeutet das erweiterte Angebot zum Teil höhere Kosten. So steigt die monatliche Gebühr der Offenen Ganztagsschule der Grundschule in der Oberstadt ab dem 01. Februar 2020 von 36 Euro auf 75 Euro. Ein weiteres Mal sollen die Gebühren ab dem 01. August 2020 angepasst werden. Am Ende dieses zweiteiligen Verfahrens sollen Eltern an allen Grundschulen Geesthachts gleich hohe Gebühren für die Grundschulbetreuung zahlen, diese waren an der Grundschule in der Oberstadt bisher günstiger als an den anderen Lehreinrichtungen.

Für einen Platz im Angebot der Offenen Ganztagsschule an der Alfred-Nobel-Schule wird zurzeit eine monatliche Gebühr von 36 Euro erhoben. Mögliche Anpassungen werden noch in den politischen Gremien diskutiert. Nutzen Schülerinnen und Schüler das Angebot der Alfred-Nobel-Schule nur an einem Tag in der Woche werden aktuell 18 Euro monatlich erhoben. Wer Leistungen nach dem SGB II, SGB III, SGB XII, Wohngeld, AsylbLG und/oder Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz bezieht, zahlt nach Vorlage des entsprechenden Bescheids nur die Hälfte der Gebühren.

Der veränderte Betreuungsschlüssel und die ausgeweiteten Betreuungszeiten verursachen für die Stadt Geesthacht insgesamt Mehrkosten im Personalbereich in Höhe von etwa 320.000 Euro.

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