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Ausstellung im Treppenhaus

Fotoausstellung: "Bilder aus der Bastelbude - Fotos mit Humor und Hintersinn" von Reinhard Meissner und Peter-Paul Grundke
Dienstag, 20.08.2019 bis Samstag, 12.10.2019
Stadtbücherei Geesthacht, Rathausstraße 58
Geesthacht

Bilder aus der Bastelbude: Beim Wort "basteln" denkt man sicherlich zunächst an Sperrholz, Papier, Laubsäge, Schere, Leim und Farbe. Wir basteln jedoch  mit Pixeln und Vektoren, das heißt mit Fotos und Grafiken am Computer. Mit Hilfe von Bearbeitungsprogrammen können wir sie beschneiden, ergänzen, verzerren, profilieren, kombinieren, einfärben, beschriften usw. Wir wollen nicht eigene Fotos optimieren, sondern etwas Neues schaffen. Dabei hilft keine Bauanleitung aus dem Bastelladen. Leitlinie  ist immer die eigene Idee, ein zunächst oft nur ungefährer Entwurf im Kopf. Da muss vieles ausprobiert, verworfen, neu arrangiert, kombiniert und immer wieder kritisch geprüft werden. Das ist zeitaufwändig. Da vergehen am Computer Stunden, manchmal Tage, bis das Ergebnis den eigenen Ansprüchen genügt. Die Profis nennen das arbeiten. Wir Hobbyfotografen nennen es basteln.

Mit Humor und Phantasie haben wir versucht, aktuelle Themen ins Bild zu setzen. Wir gehen dabei unterschiedliche Wege. Der eine (Peter-Paul Grundke) bleibt sehr nah am Foto, der andere (Reinhard Meißner) verwendet auch grafische Mittel. Jeder Betrachter wird es sofort erkennen.

Die Künstler
Peter-Paul Grundke:
Eines meiner ersten Fotos, die ich vor vielen Jahren als 14jähriger Pennäler mit einer Agfa Clack gemacht habe, und an das ich mich noch heute erinnere, zeigte eine winterkahle Kopfweide an einem kleinen Teich, auf dessen vereister Fläche sich die Sonne spiegelte. Damit sind bereits die Hauptmotive meines Fotografierens angesprochen: Natur, Landschaft und Licht. Trotz allem Bemühen um die fotografische Technik kommt es mir nicht so sehr auf die technische Perfektion eines Fotos, sondern mehr auf die Ästhetik und die Aussage eines Bildes an. Da ich auch sprachlich interessiert bin, macht mir die Kombination von Fotos mit Texten besondere Freude.

Seit einiger Zeit versuche ich, auch die Möglichkeiten zu nutzen, die ein Fotobearbeitungsprogramm bietet. Zuweilen ist dann ein Foto nur die Grundlage für eine radikale Umgestaltung und Annäherung an eine Malerei.

Erst seit der Digitalisierung begreife ich Fotografieren als Hobby und fotografiere mit verschiedenen Kameras von Canon. Meine Kollegen bei den Fotofreunden von WIR - Kunst und Kultur in der Elbmarsch helfen mir, meine Fotos zu verbessern.

Reinhard Meißner: Fotografieren zählte schon in der Jugend zu meinen Hobbys. Allerdings mit sehr bescheidenen Mitteln. Als erstes erbte ich eine Box von meinem Vater. Später war mein ganzer Stolz eine Agfa Optima, eine AUTOMATIK- Kamera! Da ich auch Bastler war, entwickelte ich auch selbst und baute mir ein Vergrößerungsgerät mit Beleuchtung. Später entstanden dann Familien- und Urlaubs-Dias und -Filme. Irgendwann schlief alles ein. Bis ich mich auf mein Rentnerdasein vorbereitete und nach Beschäftigungsmöglichkeiten Ausschau hielt. Und ich einen Artikel über die Fotofreunde Elbmarsch in der Zeitung las, die sich verstärken wollten. Hier wurde ich dann schnell aktiver. "Glänzte" zuerst mit schrillen, stark bearbeiteten Fotos. Heute versuche ich mehr auf Qualität zu achten. Der Spaß an der Freud hält an. Besonders gefällt mir, gemeinsam mit Gleichgesinnten auf Fotojagd zu gehen und sich auszutauschen. Daheim am Computer finde ich dann Entspannung mit der Bildbearbeitung.


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