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07.03.2017

OberstadtTreff - Ausgezeichnetes Mehrgenerationenhaus

Das Mehrgenerationenhaus „OberstadtTreff“ in Geesthacht ist seit Anfang 2017 Teilnehmer des Bundesprogrammes „Mehrgenerationenhaus“.

Über vier Jahre von 2017 bis 2020 erhält der OberstadtTreff(OT) eine jährliche Förderung vom Bund über 30.000€. Mit den Mitteln aus der Bundesförderung wird zum 15. März 2017 eine Projektmitarbeiterin im MGH angestellt. Die Stadt erbringt einen formalen Kofinanzierungsanteil von 10.000€ in Form einer Projektsteuerung durch den Leiter des OberstadtTreffs. Der OberstadtTreff war einer unter 98 Neubewerbern, die vom Familienministerium als förderwürdig anerkannt wurden.

Zur Finanzierung dieser Häuser wurde der Bundeshaushalt um jährlich 3,5 Mio. Euro bis 2020 aufgestockt. So konnte eine Finanzierung der zusätzlichen 98 Neubewerber ermöglicht und damit auch die Finanzierung für Geesthacht gesichert werden. Tatkräftig unterstützt wurde die Bewerbung des OberstadtTreff von den beiden Bundestagsabgeordneten Dr. Nina Scheer(SPD). und Norbert Brackmann (CDU).

Als Mehrgenerationenhaus ist der OberstadtTreff das einzige Projekt, dass im Kreis Herzogtum Lauenburg vom Bund gefördert wird.

Zukünftige Arbeitsschwerpunkte sind:

  • Vertiefung von Generationsbeziehungen
    Eine starke generationenübergreifende Gemeinschaft ist geprägt von einem guten Zusammenhalt, Achtung und Toleranz auf der Basis gewachsener (Generationen-) Beziehungen. Wir wollen Generationenbeziehungen vertiefen und auf eine neue Qualitätsstufe heben, indem wir aufbauend auf dem bestehenden Wunschgroßelternprojekt(Beziehung Kind-u. Großelterngeneration) neue, thematisch breit gefächerte Begegnungsprojekte zwischen Erwachsenen aller Altersgruppen und Kindern/Jugendlichen initiieren.
  • Förderung von freiwilligem Engagements – Ausbau der Freiwilligenagentur Geesthacht
    Ziel ist ein Freiwilligenmanagement, dass die Potenziale für freiwilliges Engagement voll ausschöpft und für die Bedarfe im Stadtgebiet nutzbar macht. Schüler und Berufstätige erschließen wir als neue Zielgruppen. Wir verstärken die PR-Arbeit, beraten Ehrenamtsträger und helfen ihnen so den Strukturwandel im Ehrenamt zu bewältigen. Mit Einführung einer Ehrenamtskarte motivieren wir die Generationen 60+ über die Erwerbstätigkeit hinaus zu einer sinnstiftenden Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
  • Selbstbestimmtes Leben im Alter
    Im Stadtgebiet gibt es für die Generationen 60+ keine kostenlosen und nicht organisationsgebundenen Gruppenangebote, die auf die für die Altersgruppe wichtigen Bedürfnisse nach körperlicher und geistiger Aktivität und Zugehörigkeit/Gemeinschaft eingehen.Mit auf Aktivität und Zugehörigkeit ausgerichteten Angeboten wollen wir bei den Generationen 60+ eine nachhaltig wirkende Zufriedenheit erreichen, die tendenziell dazu führt, dass Ältere länger am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und fit bleiben. Der Anteil der über 60jährigen liegt in Geesthacht liegt aktuell bei ca. 30%, 2030 wird er auf ca. 37% gestiegen sein. Diesen Mix aus Sozial- und Bildungsangeboten führen wir regelmäßig und kontinuierlich durch: PC- und HandyTreff, Spielenachmittag, Tanzcafé 50+ , Veranstaltungen zur Gesundheitsprävention für Senioren in Kooperation mit dem Seniorenbeirat.

Videobeitrag zur Pressemitteilung

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