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28.04.2021

Ausstellung im GeesthachtMuseum!: "Ich will, dass Corona verschwindet!"

„Ich will, dass Corona verschwindet“ ist ein Ausstellungsprojekt, das sich der derzeitigen Pandemie widmet. Der Titel ist das Zitat einer Sechstklässlerin des Otto-Hahn-Gymnasiums, mit dem sie ihre Zeichnung kommentiert, die im Kunstunterricht unter Pandemiebedingungen entstand.

Beteiligt an dem Ausstellungsprojekt, das der Fachdienst Bildung der Geesthachter Stadtverwaltung, das GeesthachtMuseum! und das Stadtarchiv Geesthacht gemeinsam umsetzen, sind Geesthachter Schulklassen, die Geesthachter Künstlerin Christiane Leptien, der in Geesthacht geborene Grafiker Jörn-Peter Boll alias Captain Futura, das Museum für Hamburgische Geschichte, die Stiftung Historische Museen Hamburg, die Tischler Nico Feldmann und Raul Roßmann sowie der Heimatbund und Geschichtsverein Geesthacht e. V.

Die Werke der Schüler:innen entstanden sowohl während der ersten Schulschließungen im Frühjahr 2020 als auch im Frühjahr 2021. Zentrale Themen ihrer Arbeiten: Distanzregeln und Masken. Die Menge der Verweise auf die Corona-Regeln in den Werken der Schüler:innen zeigt eindringlich, welche Spuren die Pandemie im Alltag der jungen Geesthachter:innen hinterlässt. Für Christiane Leptien ist die Coronapandemie eine Zeit des intensiven Malens: Sie setzt sich in den zwei gezeigten Bildern mit den Themen  Erkenntnis und Hoffnung auseinander. Zwei Grafiken von Captain Futura kommentieren die Informationsverarbeitung während der Pandemie bzw. thematisieren einen aktiven Ausweg aus ihr. Unter Eindruck der Pandemie haben zudem zwei Tischler einen nicht mehr ganz so traditionellen Finkenwerder Stuhl geschaffen.

„Auch wenn für viele von uns Corona die erste Pandemie ist, die wir durchleben, so ist der Umgang mit übertragbaren Krankheiten für die Stadt Geesthacht keineswegs neu: Dokumente zeigen, dass schon in den Jahren nach Ende des 2. Weltkriegs Isolierstationen eingerichtet und Impflisten erstellt worden sind. Auch wenn die Archivalien nicht mehr unseren heutigen Sehgewohnheiten entsprechen, erscheinen die Inhalte im Jahr 2021 erstaunlich aktuell und nahezu alltäglich“, sagt Geesthachts Archivar Christoph Raneberg, der die Archivalien für die Ausstellung herausgesucht hat.

Die Pandemie hat seit 2020 für zahlreiche Diskussionen und Konflikte in der Gesellschaft gesorgt. So kann vom 10.5. bis 18.7.2021 auf der Homepage des GeesthachtMuseums! ein Konfliktmonitor besucht werden: Hier gibt es die Möglichkeit, zu 12 Streitthemen vor Hintergrund der Pandemie Meinungen zu hinterlassen. Die online entstehende Diskussion wird dort ebenfalls einzusehen sein – und die Antworten fließen in eine Ausstellung des Museums der Arbeit im Herbst 2021 ein.

In der Tourist-Information Geesthacht werden während der Ausstellungszeit für 2,50 Euro pro Stück Postkarten von Christiane Leptien verkauft. 2 Euro pro verkaufter Karte fließen dabei als Spende an die Kinder- und Jugendarbeit des Freundeskreises des Hospiz Dona Tempi Geesthacht.

Aufgrund der derzeitigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird auf eine Eröffnung verzichtet. Der Besuch des GeesthachtMuseums! ist kostenfrei.

Informationen zu den Öffnungszeiten und möglichen Hygiene-Auflagen gibt es unter https://www.geesthacht.de/Bildung-br-Kultur/Geesthacht-Museum-/ sowie bei der Tourist-Information Geesthacht unter 04152 – 836258 und touristinfo@geesthacht.de

Quelle: Stadt Geesthacht
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