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Findmittel im Stadtarchiv

Das A(lpha) und O(mega) der Archivarbeit sind Findmittel, eine banale, aber wichtige Einsicht. Im Internetzeitalter kennen wir alle das Googeln. Wie ‚googelt‘ man im Archiv? Mit den so genannten Findmitteln.

Als das Stadtarchiv Geesthacht in den 1980er Jahren eingerichtet wurde, steckte die EDV – zumindest in kommunalen Verwaltungen – in den Anfängen. So entstanden die ersten Findmittel nach herkömmlicher Art: Archivalien wurden auf Karteikarten aufgenommen – Signatur, Titel, Laufzeit, Umfang, Besonderheiten. Bestände wurden gebildet und Gliederungen festgelegt. So entstand das erste Findbuch des Stadtarchivs Geesthacht (der Schlüssel zum Archiv), das bei der Archiveröffnung 1985 vorgestellt wurde.

Findbuch (1) 1985

Als Findbuch oder Repertorium bezeichnet man im Archivwesen ein handschriftliches auch maschinengeschriebenes oder digitalisiertes Verzeichnis der Archivalien eines Archivs. Findbücher sind gleich aufgebaut: Jedes Findbuch hat einen Namen, eine eigene Signatur und eine sogenannte Laufzeit. Zunächst gibt es ein Vorwort, in dem nähere Informationen zur Geschichte des Bestandes zu finden ist. Diese Informationen sind wichtig, damit der Benutzer besser erkennen kann, was er in diesem Bestand finden kann. Es folgt ein Inhaltsverzeichnis. Danach folgt eine Auflistung der Akten des Bestandes: Signatur, Titel der Akte, Laufzeit. Hier kann der Benutzer entscheiden, welche Akte er später bestellen will. Schließlich gibt es bei den meisten Findbüchern einen Orts-, Personen- und Sachindex. 

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