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03.04.2019

Die Fahrradboxen sind da!

Die Fahrradboxen sind da!

Seit einigen Wochen tut sich was an der Sporthalle am ZOB: eine Stahlbetonplatte wurde von Mitarbeitern des Betriebshofes gegossen, Pflaster verlegt und am Mittwochmorgen nun, den 27. März, rollte ein großer Sattelzug vor. In ihm, in Einzelteilen und in Windeseile bis zum nächsten Tag aufgebaut: Die zwölf einzeln abschließbaren Fahrradboxen der Stadt Geesthacht. In Kürze können die Radfahrenden in Geesthacht eine der kobaltblauen Boxen für ihr Fahrrad mieten – tageweise, pro Monat oder auch für ein Jahr. Die Buchung läuft über ein Internetportal. Die Türen werden mit Hilfe des Smartphones oder über die Eingabe einer 6-stelligen PIN am Standort geöffnet. Sobald eine Registrierung über das Buchungsportal möglich ist, erfolgt eine Bekanntgabe über die Internetseite der Stadt Geesthacht.

In zwei Stockwerken kann man zukünftig sein Fahrrad abstellen und auch noch etwas Gepäck, eine Regenjacke oder Helm in der Box sicher und trocken deponieren. In den unteren Boxen stehen Steckdosen zum Laden von Pedelecs bereit. Mittels einer Schiene kann man sein Fahrrad leicht in die oberen Boxen befördern.

Pendler, die den Weg von ihrem Wohnort bis zum ZOB mit dem Fahrrad zurücklegen und am ZOB in einen Bus umsteigen, Geesthachterinnen und Geesthachter, die mit dem Fahrrad zum Einkaufen in die Geesthachter City kommen oder Fahrradtouristen, die sich Geesthacht ansehen oder durch die Fuß0gängerzone bummeln möchten – sie alle können die Boxen nutzen.

Die Stadt Geesthacht möchte mit diesen Boxen weiter den Weg zur fahrradfreundlichen Stadt beschreiten und Menschen unterstützen und dazu anregen, Kurzstrecken mit dem Fahrrad zu fahren. Im Klimaschutzkonzept der Stadt Geesthacht ist das Ziel festgeschrieben, die CO2-Emissionen der Stadt Geesthacht  bis 2050 um 80% im Vergleich zum Jahr 2012 zu senken. Der verstärkte Umstieg vom Auto auf das Fahrrad ist ein Baustein auf dem Weg zur Erreichung dieses Ziels. Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA) ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden, wenn zirka 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden.

Als ein Hindernis bei der Nutzung des Rades für Wege innerhalb der Stadt werden oft auch mangelnde Möglichkeiten zum Abstellen gerade von wertvollen Fahrrädern wie z.B. Pedelecs genannt.

Die Fahrradboxen am ZOB werden von der AktivRegion Sachsenwald-Elbe mit über 14.000€ gefördert.

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