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14.12.2020

"Kulturaufbruch": Geesthacht begrüßt neue Stadt- und Kulturmangerin und neuen Archivar

Die Stadt Geesthacht stellt sich im Bereich Kultur noch breiter auf: Mit dem Dezember 2020 bereichern Dr. Julia Dombrowski als neue Stadt- und Kulturmanagerin und Christoph Raneberg als neuer Archivar die Kulturarbeit in der Elbestadt. Damit geht die Stadt Geesthacht einen weiteren Schritt in Richtung „Kulturaufbruch“, den Bürgermeister Olaf Schulze angestoßen hat.

„Mir ist es sehr wichtig, dass der kulturelle Bereich in Geesthacht gestärkt und dadurch die kulturelle Identität der Stadt geschärft wird“, sagt Olaf Schulze. Er freue sich auf die Impulse, die von Dr. Julia Dombrowski und Christoph Raneberg ausgehen werden und auf die Zusammenarbeit mit ihnen.  

 „Als Kulturmanagerin wünsche ich mir, gemeinsam mit den zahlreichen Geesthachter Akteurinnen und Akteuren ein innovatives, kommunikatives Umfeld und Netzwerk zu schaffen, neue Projekte zu etablieren und ich freue mich sehr, die kulturelle Identität(en) der Stadt Geesthacht zu schärfen“, sagt Dr. Julia Dombrowski, die in den vergangenen neun Jahren am Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK) gearbeitet hat. Dort hat die Kulturanthropologin die Veranstaltungsabteilung sowie die Vermittlungsarbeit geleitet, intensiv Networking betrieben und an vielen, auch internationalen, Kooperationsprojekten mitgewirkt.

„Meine beruflichen Schwerpunkte und Interessen liegen auf Kulturmanagement und zeitgenössischer Museumsarbeit“, sagt Dr. Julia Dombrowski, die an der Universität Bremen zum Thema Online-Dating promoviert hat. „Im Museumsbereich erachte ich die Vermittlungsarbeit als einen zentralen Teil der Museumsarbeit, die bei jedem Ausstellungsprojekt von Beginn an mitgedacht werden soll. Hierbei ist mir wichtig, dass sich Vermittlungsarbeit sich an alle Altersgruppen richten soll, kooperativ und kollaborativ vorgeht sowie von den Erfahrungswelten und Interessen des derzeitigen sowie zukünftigen Publikums ausgeht“, erklärt die Stadt- und Kulturmanagerin, die im Krügerschen Haus ein Büro bezogen hat.

Einige Meter weiter hat Christoph Raneberg sich seinen Schreibtisch eingerichtet. „Neben der Dokumentationsarbeit einer abwechslungsreichen Stadtgeschichte freue ich mich besonders auf die Zusammenarbeit mit verschiedenen kulturellen Gruppen und Vereinen, der Touristik und der Kultur- und Museumsarbeit der Stadt Geesthacht“, sagt Geesthachts neue Archivar. Er werde sich den historischen Zeugnissen Geesthachts widmen, sich mit den Geschichten und dem Gedächtnis der Stadt beschäftigen. Vor seiner Anstellung in der Elbestadt war Christoph Raneberg in München tätig. Dort hat er seit 2013 beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes das Archiv betreut und war dort für den Bereich Auskünfte zu Vermissten des Zweiten Weltkriegs zuständig.

Zuvor hat er eine Weiterbildung im Sammlungs- und Ausstellungsbereich am Museum Nordenham gemacht. Studiert hat er davor Geschichte und Archäologie in Berlin.

Quelle: Stadt Geesthacht
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