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09.03.2021

Corona-Pandemie: Stadt Geesthacht und Kreis stimmen Maßnahmen ab

Von 117,3 auf 61,9: Vom 5. März 2021 bis zum 8. März hat sich die 7-Tage-Inzidenz in Geesthacht nahezu halbiert. Während der Wert, der die Zahl der am Coronavirus neu infizierten Einwohnenden mit der Gesamteinwohnerzahl ins Verhältnis setzt, vor wenigen Tagen in der Elbestadt noch fast doppelt so hoch wie im gesamten Kreis Herzogtum Lauenburg war, lag er am gestrigen Montag (8. März) sogar unter dem Kreiswert. Zur Erklärung: Laut Daten des Kreisgesundheitsamtes haben sich am 25. und 26. Februar besonders viele Geesthachterinnen und Geesthachter mit dem Erreger infiziert. Die Daten dieser Tage fielen nun aus der 7-Tage-Berechnung heraus. Eine Woche später lag die Zahl der Neuinfektionen deutlich unter den Werten der Vorwoche.

„Ich weiß, dass diese Zahlen manch Einwohnenden Geesthachts beunruhigen und verunsichern. Ich bin in den vergangenen Tagen von vielen Personen auf den hohen Inzidenzwert und die starken Schwankungen angesprochen worden. Gemeinsam mit dem Kreis Herzogtum Lauenburg, der für den Infektionsschutz zuständig ist, haben wir die Zahlen im Blick und beraten darüber, welche Maßnahmen zu treffen sind“, erklärt Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze. Regelmäßig stimmen sich Vertreter der Stadt Geesthacht (unter anderem städtische Jugendpflege und Fachdienst Öffentliche Sicherheit) mit dem Kreis sowie unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Geesthachter Polizei über das weitere Vorgehen ab.

„Man muss sich immer anschauen, was hinter den Inzidenzwerten steht.  Wenn Geesthacht hohe Werte hat, muss zum einen bedacht werden, dass es dort ein Krankenhaus, eine geriatrische Einrichtung und Pflegeheime gibt. Zudem fahren viele Menschen aus Geesthacht – wie übrigens aus dem gesamten Südkreis - zur Arbeit nach Hamburg. Wenn sie sich dort oder auf dem Weg dorthin anstecken, steigt der Inzidenzwert in Geesthacht, weil der Wohnort der Betroffenen entscheidend ist, nicht der Infektionsort. Ich würde also nicht sagen, dass es aufgrund eines hohen Inzidenzwertes besonders gefährlich ist, in Geesthacht zu leben, zudem die Betroffenen ohnehin ihre Wohnungen nicht verlassen dürfen“, ordnet Landrat Dr. Christoph Mager ein.

In Geesthacht gilt zur Verlangsamung des Infektionsgeschehens weiterhin unter anderem eine Maskenpflicht in der Fußgängerzone, die durch die Polizei überwacht wird. Zudem hat die Stadtverwaltung die städtischen Grillplätze gesperrt und für Spielplätze die Nutzerzahlen begrenzt. „Bei diesen Maßnahmen geht es uns darum, dass Menschenansammlungen möglichst verhindert werden. Nur wenn Abstände und Hygieneregeln eingehalten werden, können wir Infektionen vermeiden“, erklärt Olaf Schulze. Darüber hinaus kontrollieren Mitarbeitende der Stadtverwaltung, ob Betroffene ihre Quarantäne einhalten. „Unsere Mitarbeitenden sind dabei im Rahmen der Amtshilfe tätig. Grundsätzlich ist für das Thema Infektionsschutz die Kreisverwaltung zuständig. Diese erlässt auch Maßnahmen, wie die Maskenpflicht. Selbstständig darf die Stadt Geesthacht solche Regeln wie zum Beispiel die Maskenpflicht nicht aufstellen oder Maßnahmen verschärfen“, erklärt Geesthachts Bürgermeister das Verfahren. Allerdings haben die Kommunen mit ihrer Erfahrung vor Ort die Möglichkeit, dem Kreis Maßnahmen zu empfehlen. Davon hat auch die Stadt Geesthacht Gebrauch gemacht. Er appelliert: „Ich bitte alle Geesthachterinnen und Geesthachter und die Gäste unserer Stadt, sich an die bestehenden Abstands- und Hygieneregeln zu halten.“

Weitere Informationen zu den aktuell geltenden Regeln zur Eindämmung des Infektionsgeschehens gibt es auch unter www.geesthacht.de sowie www.kreis-rz.de im Internet.

Quelle: Stadt Geesthacht
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