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25.02.2021

Geesthacht nascht fair: Neue Schokolade wirbt für Fairtrade-Gedanken

Geesthacht nascht fair: Denn ab Donnerstag, 25. Februar, hat die Elbestadt nicht nur ihre eigene Kaffeesorte, sondern auch eine Geesthacht-Schokolade – beides natürlich aus fair gehandelten Rohstoffen und erhältlich in der Tourist-Information (Bergedorfer Straße 28).

Vorgestellt wurde die Fairtrade-Geesthacht-Schokolade „Geesthacht isst FAIR“ im Krügerschen Haus, wo sich aktuell ohnehin alles um die fein schmelzende Leckerei dreht. Denn im Foyer wurde und ein zwei Meter hohes Multimedia-Modell in Form einer „Schogette“ aufgebaut. Dieses Funktionsmodell informiert über die Geschichte des Kakaos sowie Arbeitsbedingungen, Umweltbelastung und Kinderarbeit bei der Kakaoernte und darüber, welchen Beitrag der Faire Handel leistet, um dieses zu verbessern. Über das Modell können unter anderem auch Videoclips abgespielt werden.

„Die Gute Schokolade ist ein Fairtrade-Produkt der Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet. Bis Ende 2019 konnten durch diese Organisation schon über 3,7 Millionen Bäume von einem Teil der Verkaufserlöse gepflanzt werden. Das unterstützt die Stadt Geesthacht natürlich sehr gern“, erläutert Bürgermeister Olaf Schulze.

Eine 100-Gramm-Tafel der fairen Schokolade mit Geesthacht-Schriftzug ist für 2,75 Euro zu haben. „Das ist ein sehr guter Preis für eine fair gehandelte Schokolade dieser Qualität.“ betont Kerstin Reinhardt, die im Geesthachter Rathaus für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Fairtrade zuständig ist.

Die fair gehandelte Geesthacht-Schokolade und der fair gehandelte Geesthacht-Kaffee wurden im Zuge des Engagements der Elbestadt als Fairtrade-Town aufgelegt. Seit 2019 darf Geesthacht diesen Titel tragen, erst Anfang dieses Jahres wurde die Stadt vom Verein TransFair re-zertifiziert. Städte, die sich der Fairtrade-Kampagne anschließen wollen, haben insgesamt fünf Kriterien zu erfüllen: Die Politik muss sich per Ratsbeschluss hinter die Initiative stellen, es muss eine Steuerungsgruppe eingerichtet sowie Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden und es gilt sowohl Unternehmen als auch die Zivilgesellschaft von dem Fairtrade-Gedanken zu überzeugen – letzteres heißt konkret bezogen auf die Einwohnerzahl Geesthachts: Mindestens 4 Gastronomiebetriebe  und 7 Geschäfte müssen Fairtrade-Produkte führen, mindestens eine Schule, ein Verein und eine Kirchen-/Glaubensgemeinde sich hinter die Kampagne stellen.

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