Hilfsnavigation
Rathaus
© Stephan Darm 
Quickmenu
Volltextsuche
Seiteninhalt

Amtliche Bekanntmachungen

Auf dieser Seite finden Sie die jeweils aktuellen amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Geesthacht.  Amtliche Bekanntmachungen erfolgen gemäß der Hauptsatzung ausschließlich auf der Website www.geesthacht.de.

In der Lauenburgischen Landeszeitung (Geesthachter Zeitung) werden die Hinweise sowie der Link zu den amtlichen Bekanntmachungen veröffentlicht. Nachrichtlich erfolgt dies auch im Geesthachter Anzeiger.

Drücken Sie auf den Button "Anzeigen" und verfeinern Sie Ihre Suche ggf. durch Auswahl des Monats.

Ältere Bekanntmachungen finden Sie im Archiv  




27.05.2014

Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes

 

 

 

 

 

  Amtliche Bekanntmachung

Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung

Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes

 

 

Plangebiet: Das gesamte Stadtgebiet

 

 

 



Hier:
Erneute öffentliche Auslegung der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch und § 4a Abs. 3 Baugesetzbuch für die Stadt Geesthacht.

Aufgrund einer aktuellen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes vom September 2013 und eines Bekanntmachungsfehlers wird die Öffentlichkeitsbeteiligung zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes der Stadt Geesthacht wiederholt.
Der Ausschuss für Umwelt und Planung hat in der Sitzung am 08.04.2014 die erneute öffentliche Auslegung der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes beschlossen.

Bestandteil der ausgelegten Unterlagen sind unter anderem auch die bereits vorliegenden, umweltbezogenen Informationen (Umweltbericht). Sie enthalten die folgenden Arten umweltbezogener Informationen zu den Auswirkungen auf die einzelnen Schutzgüter:

Auswirkung auf das Schutzgut menschliche Gesundheit

  • Beeinträchtigung der Wohngebiete und der Naherholungsachse durch Straßenplanung
  • Entlastung und Verbesserung der Naherholungsmöglichkeit durch neue Straßenverbindungen
  • Zunehmende Lärmbelastung der angrenzenden Wohngebiete durch die neue Bahntrasse
  • Verringerung des Verkehrslärms durch Veränderung der Steinstraße
  • Verringerung der Naherholungsmöglichkeiten durch die Erweiterung der HEW-Siedlung
  • Sicherung der Grünstruktur durch die Erweiterung des Grüngürtels um das Industrie- und Gewerbegebiet Düneberg
  • Sicherung der Naherholungsmöglichkeit durch Rücknahme der Gemeindebedarfsfläche zugunsten der Grünverbindung „Grüner Finger“
  • Sicherung der Naherholungsmöglichkeit und der Grünverbindung durch die Ausweisung der Kante der Talsandterrasse
  • Sicherung der Naherholungsmöglichkeit durch Ausweisung der Geestkante als Grünfläche
  • Vermeidung von Nutzungskonflikten durch die Manifestierung von nicht zielkonformen Nutzungen, v.a. Änderungspunkt 5.3; Änderungspunkt 5.4; Änderungspunkt 5.5 und Änderungspunkt 5.9
  • Steigerung der Wohnqualität und der Naherholungsmöglichkeit durch die im Zuge der Umsetzung der Planungsziele des Konzeptes „Geesthacht an die Elbe!“ erforderlichen Änderungen, wie Änderungspunkt 5.5, 5.6; 5.7 und 5.8
  • Sicherung des Naturgenusses/ Naturerlebnisses durch die Übernahme der FFH- und Vogelschutzgebiete
  • Stärkung des Freizeitangebotes durch den Ausbau bzw. Stärkung des Tourismus als Wirtschaftsstandbein


Auswirkungen auf das Schutzgut Tiere, Pflanzen und ihre Lebensräume

  • Beeinträchtigung durch die vorgesehene Straßenplanung
  • Reduzierung der Beeinträchtigung der vorhandenen naturnahen Lebensräume durch neue Straßenverbindungen
  • Negative Auswirkung durch die geplante Siedlungserweiterung der HEW-Siedlung
  • Sicherung der Lebensräume und des Biotopverbundes durch Erweiterung des Grüngürtels
  • Sicherung des Bestandes durch die Umwandlung der Sportanlage in Grünfläche
  • Sicherung und Verbesserung des Biotopverbundes durch Rücknahme der Gemeindebedarfsfläche
  • Entwicklung und Sicherung einer Verbundachse von wichtigen Trockenlebensräumen durch die Ausweisung der Kante der Talsandterrasse
  • Verringerung des Versiegelungsgrades durch die geplanten Wohnnutzungen am Hafen
  • Verlust von unbebauter Fläche als Lebensraum bei Standortausweisung für Nahversorgungszentren
  • Inanspruchnahme von Gehölzbeständen durch die Verlagerung des Sondergebietes Hafen an den Schleusenkanal
  • Sicherung des europäischen Netzes Natura 2000 und Übernahme der FFH- und Vogelschutzgebiete
  • Schonender Umgang mit Boden durch innerstädtische Nachverdichtung
  • Konflikt durch die Stärkung des Tourismusses als Wirtschaftsstandbein


Auswirkungen auf das Schutzgut Boden

  • Negative Beeinträchtigung durch Zunahme der Flächenversiegelung und der Veränderung des natürlichen Bodenaufbaus durch die Straßenplanung, der Änderung der Gleistrasse und der HEW-Siedlungserweiterung
  • Wahrung des Bestandes durch die Ausweisung der Geestkante als Grünfläche
  • Sicherung seltener naturräumlicher Standorte
  • Verringerung des Versiegelungsgrades durch die geplanten Wohnnutzungen am Hafen


Auswirkungen auf das Schutzgut Wasser

  • Höherer Versiegelungsgrad durch die Änderung der Darstellung der Gleistrassen
  • Höherer Versiegelungsgrad durch die geplante Siedlungserweiterung der HEW-Siedlung
  • Entlastung durch Reduzierung der tatsächlich überbauten Fläche bei folgenden Änderungspunkten – Änderungspunkt 4.1; 4.2; 4.3 und 4.5
  • Wahrung des Schutzgutes Wasser durch Verringerung des Versiegelungsgrades/ der Schadstoffbeeinträchtigung durch die geplante Wohnnutzung am Hafen


Auswirkungen auf das Schutzgut Luft und Klima

  • Beeinträchtigung durch zusätzliche Versiegelung/ erhöhte Luftschadstoffe durch neue Straßenplanung
  • Lokale Verbesserung durch die Entlastung/ Beruhigung der Elbuferstraße und der Ortsdurchfahrt Düneberg, Innenstadt und Grünhof-Tesperhude
  • Negative Beeinträchtigung durch die geplante HEW-Siedlungserweiterung
  • Negative Beeinträchtigung durch die Verkleinerung des „Grünen Fingers“
  • Sicherung/ Verbesserung des klimatischen Ausgleich durch entsprechende Flächenänderungen
  • Sicherung der Luftreinhaltung, Frischluftversorgung durch die Ausweisung der Kante der Talsandterrasse
  • Positive Auswirkung durch den Erhalt und Sicherung von landwirtschaftsgliedernden Elementen und Grünstrukturen
  • Positive Auswirkung durch die Umwandlung des Mischgebietes am Spakenberg in ein Wohngebiet
  • Positive Auswirkung durch die geplante zukünftige Wohnnutzung am Hafen und der geplanten Innenverdichtung
  • Negative Auswirkung durch die Verlagerung des Sondergebietes Hafen an den Schleusenkanal
  • Positive Auswirkungen aufgrund der Flächensicherung für Zwecke des Arten- und Biotopschutzes durch die Ausweisung von Schutzgebieten nach FHH-RL
  • Negative Auswirkungen beim geplanten Ausbau des Tourismusses als Wirtschaftsstandbein


Auswirkungen auf das Schutzgut Landschaft und Landschaftsbild

  • Negative Beeinträchtigung durch die Straßenverbindung von Südwesten zur Innenstadt
  • Beeinträchtigung durch die geplante HEW-Siedlungserweiterung
  • Positive Auswirkung durch die Erweiterung des Grüngürtels und Rücknahme der Gemeindebedarfsfläche westlich der Kreisberufsschule
  • Positive Auswirkung durch die Ausweisung der Kante der Talsandterrasse und der geplanten Wohnnutzung am Hafen
  • Aufwertung durch die Umgestaltung des Übergangbereichs Stadt/ Elbufer


Auswirkungen auf das Schutzgut Kulturgüter und sonstige Sachgüter

  • Positive Auswirkungen durch die Änderung der Darstellung der Gleistrassen
  • Negative Beeinträchtigung durch die Erweiterung des Grüngürtels und die Umwandlung der Sportanlagen
  • Negative Beeinträchtigung durch die Ausweisung der Kante der Talsandterrasse
  • Positive Auswirkung der geplanten Maßnahmen am Wehr


Die Wiederholung der öffentlichen Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB findet in der Zeit vom 10.06.2014 bis 10.07.2014 (jeweils einschließlich) während der Sprechzeiten in den Räumen des Fachdienstes Stadtplanung (Rathaus Geesthacht, Markt 15, 4. Etage) statt.

Öffentlich ausgelegt werden:
o Der Entwurf der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes, bestehend aus der Planzeichnung (Teil A) sowie dem Text (Teil B), der Begründung und dem Umweltbericht

Nicht fristgerechte Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes unberücksichtigt bleiben, wenn die Stadt den Inhalt nicht kannte oder nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Flächennutzungsplanes nicht von Bedeutung ist. Einwendungen, die im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht werden, aber hätten fristgerecht geltend gemacht werden können, machen einen Normenkontrollantrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsverordnung (VwGO) unzulässig.
Ergänzend zu dieser Bekanntmachung ist der Text dieser amtlichen Bekanntmachung einschließlich Übersichtsplan auch im Internet unter www.geesthacht.de einzusehen.



Geesthacht, den 26.05.2014

 

 

Dr. Volker Manow
Bürgermeister


 

 

 

Zum Seitenanfang (nach oben)