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03.12.2015

Anordnung eines Abbrennverbotes für Feuerwerkskörper in der Stadt Geesthacht

 

 

 

 

 

  Amtliche Bekanntmachung

Anordnung eines Abbrennverbotes für Feuerwerkskörper in der Stadt Geesthacht

 

Gemäß § 24 Abs. 2 der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV) in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Januar 1991 (BGBl. I S. 169) in Verbindung mit § 2 der Landesverordnung zur Ausführung des Sprengstoffrechts (AusfVO SprengRecht) vom 05. August 1977 (GVOBl. Schl.-H. S. 269) wird folgendes für den Bereich des Ortsgebietes der Stadt Geesthacht allgemein angeordnet:

 

Am 31. Dezember 2015 und 01. Januar 2016 dürfen pyrotechnische Gegenstände der Klasse II bzw. Kategorie 2 nur nach folgender Maßgabe verwendet (abgebrannt) werden:

 

Pyrotechnische Gegenstände der Klasse II bzw. Kategorie 2 mit ausschließlicher Knallwirkung zum Jahreswechsel 2015/ 2016 dürfen innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortslage nur von 17:00 Uhr bis 01:00 Uhr abgebrannt werden.

 

Nach den Bestimmungen des § 23 der 1. SprengV ist es verboten, pyrotechnische Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern abzubrennen.

 

Für Reet- und Fachwerkhäuser werden wegen der besonderen Brandgefährdung folgende Sicherheitsabstände angeordnet:

 

  • In einem Umkreis von 180 Metern dürfen keine Feuerwerksraketen und so genannte „Römische Lichter“ sowie damit vergleichbar wirkende Feuerwerkskörper (Feuerwerkskörper der Klasse II bzw. Kategorie 2) abgebrannt/ verwendet werden.

 

  • Kanonenschläge, Knallfrösche und sonstige Feuerwerkskörper der Klasse II bzw. Kategorie 2 dürfen nur in einem Abstand von mindestens 50 Metern abgebrannt/ verwendet werden.

 

Zuwiderhandlungen können gem. § 46 Nummer 9 1. SprengV i.V.m. § 41 Abs. 1 Nr. 16 u. Absatz 2 des Gesetzes über explosionsgefährliche Stoffe mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass es nach den Bestimmungen der Landesverordnung über den Betrieb von unbemannten Heißluftballonen (Heißluftballonverordnung-HlbVO) verboten ist, Himmelslaternen (sog. Skylaternen) aufsteigen zu lassen. Zuwiderhandlungen können mit einer Geldbuße bis 10.000 Euro geahndet werden.

 

Geesthacht, den 01. Dezember 2015

 

Dr. Volker Manow
Bürgermeister

 

 

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