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Lärmschutz (Umgebungslärmrichtlinie)

FD 21 Lärmschutz

Lärmschutz

 Einführung
In Westeuropa sind über 20 Prozent der Bevölkerung, d.h. annähernd 80 Millionen Menschen Lärmpegeln ausgesetzt, die als untragbar angesehen werden. Die externen Kosten des Verkehrslärms lagen im Jahre 2000 in der damalien EU bei circa 45 Milliarden Euro. In Deutschland sehen sich über 60 Prozent der Menschen durch Lärm, insbesondere durch Verkehrslärm belästigt, davon mehr als 10 Prozent stark oder äußerst stark.
Lange Zeit ist diese Belästigung der Menschen durch den Lärm nicht ausreichend berücksichtigt worden. Umgebungslärm beeinträchtigt die menschliche Gesundheit, wobei die Ausirkungen wesentlich von der Intensität und Dauer der Belastung sowie der individuellen Lärmemfindlichkeit abhängen. Viele Menschen leiden wegen ständiger Belästigung durch Straßenverkehrs-, Eisenbahn- und Flugzeuglärm unter Unruhe, Schlafstörungen und Herz-Kreislauf-Problemen.

Bei Fragen zur Umgebungsrichtlinie:

Projektgruppe zur Umsetzung der Umgebungslärmrichtlinie in Schleswig-Holstein


 EU-Richtlinie
Mit der Richtlinie 2002/4/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Juni 2002 über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm hat die Europäische Union ein Konzept vorgegeben, Lärmauswirkungen zu erfassen und ihnen entgegen zu wirken. Die wesentlichen Instrumente sind:

  • die Ermittlung der Belastung durch strategische Lärmkarten
  • die Bewertung und soweit erforderlich Vermeidung oder Verminderung der Belastungen durch Lärmaktionspläne (LAP)


     Umsetzung in Geesthacht
    Strategische Lärmkarten
    Die Stadt Geeshacht gehört keinem Ballungsraum an. Nach dem Gesetz bedeutet das: für sie ist mit Umgebungslärm der Verkehrslärm gemeint. Als Nicht-Ballungsraumgemeinde hätte sie bis zum 3. Juni 2007 nur die Hauptverkehrsstraßen mit mehr als sechs Millionen Fahrzeugen im Jahr (16.439 Fahrzeuge am Tag) kartieren und bis zum 18. Juli 2008 für diese Straßen eine Lärmaktionsplanung vorlegen müssen. Die Stadt Geesthacht hat sich dafür entschieden, ein erweitertes Straßennetz kartieren zu lassen. Es erschien nicht sinnvoll, eine Lärmminderungsplanung für Straßenbruchstücke zu erstellen, ohne zu wissen, welche Lärmsituation in den anliegenden Straßen herrscht. Geesthacht hat daher zum 30. Juni 2007 Lärmkarten für etwa 37 km eines erweiterten Straßennetzes abgegeben. In diesem Straßennetz finden sich Straßen mit einem Verkehrsaufkommen von 1 Mio. - 6 Mio. Fahrzeugen im Jahr.

    Die Lärmkarten sind mindestens alle fünf Jahre nach dem Zeitpunkt ihrer Erstellung zu überprüfen und bei Bedarf zu überarbeiten. Die Stadt Geesthacht hat im Jahr 2012 die Lärmkarten aus dem Jahr 2007 überprüft und festgestellt, dass es keine Notwendigkeit zur Überarbeitung gibt.

    Lärmaktionsplan (LAP)
    Im Anschluss an die Erstellung der Lärmkarten im Jahr 2007 wurden 2008 Aktionspläne für Orte in der Nähe der mit den Lärmkarten identifizierten Hauptlärmquellen aufgestellt. In einer Info-Veranstaltung am 2. September 2008 im Ratssaal wurde der LAP von dem Planungsbüro PGT vorgestellt. Er lag außerdem in der Zeit vom 3. September bis 1. Oktober 2008 im Geesthachter Rathaus aus. Die Geesthachterinnen und Geesthachter hatten so die Möglichkeit sich über die Planungen der Lärmminderung in der Stadt Geesthacht zu informieren und ihre Anregungen und Bedenken zu den Planungen abzugeben.
    Am 13. März 2009 hat die Ratsversammlung Geesthacht den vorgelegten Lärmaktionsplan (LAP) zum Zwecke der Prüfung geeigneter Maßnahmen beschlossen. Die Prüfung der vorgeschlagenen Maßnahmen im Bereich B404/B5 (Geesthachter Straße) hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit ist abgeschlossen. Ein Bericht zu den Ergebnissen dieser Prüfung sowie der Konkretiserung der im LAP vorgeschlagenen Maßnahmen wurde erstellt.
    Auch die Lärmaktionspläne sind nach dem Gestz alle 5 Jahre zu überprüfen und bei Bedarf zu überarbeiten. Der Lärmaktiosplan der Stadt Geesthacht wurde 2013 überprüft. Er lag in der Zeit vom 21.11. - 20.12.2013 im Rathaus der Sadt aus. Bis zum 17.01.2014 konnten die geesthachterínnen und Geesthachter sowie Behördenund verbände Stellung dazu nehmen. Eine Überarbeitung war nicht erforderlich.
    Der LAP sowie der Bericht zur Umsetzung des LAP können über die unten stehenden Links oder direkt in den Räumen des Fachdienst Umwelt eingesehen werden.

Dieses Dokument vorlesenLärmaktionsplan der Stadt Geesthacht (8MB)
Dieses Dokument vorlesenBericht zur Umsetzung des Aktionsplans

Lärmkarten



Zuständige Behörde:

Stadt Geesthacht (Rathaus)
Markt 15
21502 Geesthacht Adresse über Google Maps anzeigen
Telefon +49 4152 130 (Zentrale)
Fax +49 4152 13396
Symbol E-Mail E-Mail oder Kontaktformular
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Ansprechpartner:

Frau Anette Platz
Markt 15
21502 Geesthacht Adresse über Google Maps anzeigen
Telefon +49 4152 13-305
Fax +49 4152 13-472
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Raum Raum 403 (4. OG)
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Weitere Informationen finden Sie im Landesportal "Landwirtschaft und Umwelt Schleswig-Holstein", sowie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU).