+ www.berufe-sh.de + Eine Imagekampagne von Kommunen in Schleswig-Holstein 29.07.2010
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„Für uns als Stadt ist es selbstverständlich, dass wir uns an einer gemeinsamen Informations- und Imagekampagne beteiligen, mit der erstmalig im Bundesgebiet 20 Kommunen und ihre Verwaltungen in Schleswig-Holstein künftig für die Arbeit in kommunalen Verwaltungen werben werden“ erläuterte Erste Stadträtin Maren Marquardt. Hintergrund der gemeinsamen Kampagne ist, dass wie in fast allen anderen Bundesländern auch in Schleswig-Holstein in den nächsten 15 bis 20 Jahren das Personal in kommunalen Verwaltungen deutlich „schrumpft und altert“. In 15 bis 20 Jahren werden etwa 20 – 30 % der gegenwärtigen Beschäftigten in den Kommunen in den Ruhestand gehen. Schon heute zeichnet sich ab, dass es zunehmend schwieriger wird, Nachwuchs- und Fachkräfte für die Arbeit in kommunalen Verwaltungen zu gewinnen. Die Stadt hat sich deshalb vor rund zwei Jahren einer gemeinsamen Initiative von 20 Städten und Kreisen im Land Schleswig-Holstein unter Federführung des Städteverbandes Schleswig-Holstein angeschlossen, um mit einer gemeinsamen Initiative für den öffentlichen Dienst in Kommunalverwaltungen in Schleswig-Holstein neue Nachwuchs- und Fachkräfte zu interessieren und um diese zu werben. „Wir wollen mit dem gemeinsamen, kostensparenden Auftreten zeigen, wie moderne Verwaltung in Kommunen arbeitet und damit vor allem Jugendliche und Fachkräfte auf moderne und aktuelle Art und Weise ansprechen. Dabei hilft uns das gemeinsame Internetportal „www.berufe-sh.de, das wir künftig für unsere Marketingaktivitäten nutzen werden“, so Erste Stadträtin Maren Marquardt weiter. Bei der Informations- und Imagekampagne wurden der Städteverband und die 20 beteiligten Kommunen von der Firma IMAGE Marketing aus Kiel beraten und unterstützt. Ziel ist es in den nächsten Jahren, möglichst viele weitere Verwaltungen in Schleswig-Holstein für die gemeinsame Kampagne zu gewinnen und damit eine einheitliche Arbeitgebermarke zu begründen. „Nur mit neuen Methoden und mit professioneller Unterstützung können wir heute noch dem drohenden demografischen Dilemma begegnen. Dazu gehört aber auch, dass wir uns als Verwaltung gemeinsam mit unserer Politik künftig viel stärker einem modernen Personalmanagement öffnen. Hierzu hat uns die gemeinsame Arbeit in dem Projekt auf jeden Fall geholfen und wir werden das Potential in den nächsten Jahren gemeinsam nutzen.“ so Erste Stadträtin Maren Marquardt abschließend. Weitere Informationen finden sich im Internetportal www.berufe-sh.de. |
| Autor: Fachdienst Zentrale Verwaltungsdienste |
